Das Haus das in den Wellen verschwand (Lucy Clarke)

Mittwoch, 25.01.2017

Heute ist einer der Tage, an dem ich besser im Bett geblieben wäre. Weggesehnt hab ich mich, an einen Ort wo es wärmer, sonniger unbeschwerter ist. Auf dem Sofa sitzend fällt heute Abend mein Blick auf mein Bücherregal, die blauen Tropfen fallen mir gleich ins Auge.

Das Haus das in den Wellen verschwand (Lucy Clarke)

Beim Stöbern in meiner Lieblingsbuchhandlung bin ich gleich an diesem Satz hängen geblieben:

„… als zwei Hände nach dem Steuerrad greifen und die Jacht mit dem schlaffen Segel in den Wind drehen, treibt die Wahrheit bereits außer Sicht.“

Lana ist tropfnass und verzweifelt, als sie mitten in der Nacht vor der Tür ihrer Freundin Kitty ankommt und um Asyl für die Nacht bittet. Sie will weg, nur weg. Wohin? Egal. Die Antwort findet sich mit Hilfe eines Globus. Im Schneidersitz auf Kittys Bett drehen sie ihn, stoppen ihn mit dem Zeigefinger: Philippinen. Aus dem Spiel reift ein Plan und sie kratzen ihr letztes Geld zusammen und brechen auf.

Bereits auf ihrer ersten Etappe dann ein Unfall: Lana wird von einem Motorrad-Taxi angefahren. Im Taxi sitzt ein junger Mann, der ihr besorgt helfen will – so lernen Kitty und Lana eine Clique junger Leute kennen, die auf einer Segel-Jacht gemeinsam unterwegs nach Neuseeland sind. Beide werden eingeladen und plötzlich geht alles Schlag auf Schlag. Sie können Teil der Crew werden, die Bedingungen klingen einfach und verlockend, zu verlockend um abzulehnen. Also heuern die beiden auf der „Blue“ an, doch was als Traum beginnt wandelt sich zum Albtraum. Nichts ist so wie es scheint, die Crew-Mitglieder verschlossen und geheimnisvoll. Was geschieht hier? Was geschieht mit uns? Als Lana versucht die Rettungsleine zu ziehen ist es bereits zu spät …

Lucy Clarke hat mich mit dem Haus in den Wellen sofort gepackt. Die schwüle Hitze der Südsee, die Spannung die zwischen den Figuren herrscht, sie springt einen förmlich an, so gut transportiert sie die Geschichte. Die Schauplätze wunderbar geeignet sich jetzt im Winter mal weg zu träumen. Auf mehreren Ebenen erzählt, mit überraschenden Wendungen und gelungenem Showdown -cool!

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2 Kommentare zu „Das Haus das in den Wellen verschwand (Lucy Clarke)“

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